Freiwillige Untersuchung von Schwarzwild auf Caesium 137

Landratsamt Breisgau Hochschwarzwald informiert:

A: Untersuchung auf Cäsium 137 auf freiwilliger Basis:

 

Im größten Teil des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald kann die Untersuchung von erlegtem Schwarzwild auf radioaktive Belastung (Cäsium 137) auf freiwilliger Basis (Monitoring) erfolgen (Ausnahmen siehe Punkt B)

 

Es gibt 2 Abgabestellen:

1. CVUA

hier wird nur 150 g Muskelfleisch benötigt!

Abgabe beim Chemischen und Veterinär-Untersuchungsamt, Bissierstr. 5, 79114 Freiburg
Siehe Vordrucke "Entnahmebogen" und  "Einsendehinweise CVUA" zum Download unten.

 

2. Messstelle im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Sautierstr. 30

Hier wird 500 Gramm Muskelfleisch benötigt um die die radioaktive Belastung auszuschließen bzw. festzustellen.
 

Siehe Vordrucke "Entnahmebogen" und  "Einsendehinweise Landratsamt" zum Download unten.
Die Abgabe kann dann zusammen mit den Trichinenproben im Landratsamt erfolgen.

Rückfragen an Markus Fehrenbach, Landratsamt Tel. 0761 2187 3817

 

 

B: Untersuchungspflicht aufgrund bisheriger Untersuchungsergebnisse (Stand Mai 2017)


Aufgrund bisheriger Untersuchungsergebnisse (Stand Mai 2017) sind aus den Gemeinden Breitnau, Feldberg, Friedenweiler, Hinterzarten, Lenzkirch, Oberried Schluchsee und Titisee-Neustadt (Überwachungsgebiete) alle erlegten Stücke Schwarzwild auf Cäsium 137 zu untersuchen.

 

C: Was passiert bei positivem Untersuchungsergebnis?


1. Tierkörper und Aufbrüche werden kostenlos abgeholt:

Wenn Jäger einen Tierkörper oder Aufbruch von der Tierkörperbeseitigungsanstalt (TBA) abholen lassen wollen, müssen die sich bei der TBA telefonisch (07774/93390) anmelden (mit Adressdaten) und bekommen dann eine Kundennummer.

 

Mit dieser Kundennummer können dann zukünftig telefonisch Abholaufträge aufgegeben werden.

 

2. Es gibt Schadenausgleich bei positivem Ergebnis:

Beachten Sie dazu untenstehende Formulare zum Download.

 

 

 

Erstellt am 06.07.2016
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