Untersuchung auf ASP

Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald informiert

Erstellt am 01.11.2019

Entnahme und Einsendung von Proben / Tierkörpern zur Untersuchung auf Schweinepest

Aufgrund der noch immer aktuellen Situation hinsichtlich der Afrikanischen Schweinepest möchten wir Sie auch in diesem Jahr vor den anstehenden Drückjagden auf die Notwendigkeit und die Dringlichkeit der Untersuchung von erlegtem und verendetem Schwarzwild auf Schweinepest hinweisen.

Untersuchung von erlegtem Schwarzwild:

Bei erlegtem Schwarzwild erfolgt die Untersuchung (wie bereits in der Vergangenheit) über Schweiß. Hierzu sind 2 Röhrchen sowie ein Tupfer zu verwenden bzw. mit Schweiß zu befüllen.

 

Die Untersuchung ganzer Jagdstrecken ist hier wenig sinnvoll. Es gilt als ausreichend, wenn hier lediglich einzelne Stücke stichprobenweise beprobt werden.

 

Diese notwendigen Untersuchungsmaterialien können bei der unteren Jagdbehörde des Landkreises (markus.fehrenbach(at)lkbh.de, 0761/2187-3817) angefordert werden.

 

Untersuchung von Fallwild oder Verkehrsverlusten

Weiterhin besonders wichtig ist die Untersuchung von Fallwild oder Verkehrsverlusten alssog. Risiko- oder Indikatortieren. Hierzu ist der ganze Tierkörper der Untersuchungseinrichtung zuzuleiten. Alternativ kann hier auch die Probeentnahme mittels eines Tupfers entnommen werden. Dieser ist zusammen mit dem Untersuchungsantrag an das Untersuchungsamt zu senden.

 

Aufgrund des Aufwandes, aber auch durch die Wichtigkeit dieser Untersuchungen wird für die Zuleitung / bzw. Beprobung derartiger Tiere eine Unkostenpauschale in Höhe von 25,50 Euro pro untersuchungsfähigem Tier gewährt. Der zu verwendende Untersuchungsantrag ist hier beigefügt und ist beim Untersuchungsamt oder dem Landratsamt erhältlich.

 

Durch das Friedrich-Löffler-Institut wird das Einschleppungsrisiko in die Wildschweinpopulation  Deutschlands durch illegale Verbringung und Entsorgung von kontaminiertem Material weiterhin als hoch eingeschätzt. Das Risiko des Eintrags durch kontaminiertes Schweinefleisch oder daraus hergestellte Erzeugnisse entlang des Fernstraßennetzes durch Fahrzeuge oder Personen wird im Sinne eines „worst case scenario“ noch immer als hoch bewertet.

 

Aufgrund der noch immer akuten Situation bitten wir Sie auch in diesem Jahr dringend um Ihre Unterstützung bei der Entnahme und Einsendung von Proben bzw. Tierkörpern.

 

Sollten hierzu Rückfragen bestehen, stehen wir Ihnen unter 0761/2187-3916 oder -3817, sowie per mail vetamt(at)lkbh.de gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Erstellt am 30.09.2019
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