Ein Nachmittag im Wald: Jagdschüler bauen Hochsitz

Der Wald dient nicht nur als Erholungsgebiet, sondern auch als Lernumgebung für angehende Jägerinnen und Jäger. Letzte Woche bauten die JagdschülerInnen im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung zwei Ansitzleitern.

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Neben der vielen Theorie, die JagdschülerInnen im Laufe ihrer Ausbildung lernen müssen, gibt es auch einiges, was man direkt in der Praxis erlebbar lernen kann. Dazu gehört auch der Bau von Hochsitz-Einrichtungen unter Beachtung der UVV-Jagd. An zwei Tagen bei sommerlichem Wetter und bester Laune griffen wir im Wald bei St. Ulrich zu Hammer und Säge.  

Unter der sachkundigen Anleitung von Forstwirt Manuel Maul und Ausbildungsleiter Alexander Held begann die "Kettensäger-Gruppe" (JagdschülerInnen mit Motorsägen-Schein) am Mittwoch damit, Stangenholz für die Hochsitze zu sägen. Dabei wurde natürlich darauf geachtet, ausschließlich Nadelbäume wie Fichte, Douglasie und Tanne zu verwenden. Außerdem lag das Augenmerk darauf, die natürliche Verjüngung und Zukunftsbäume zu fördern.

Am nächsten Tag war dann (fast) der gesamte Jagdkurs an Ort und Stelle und wir haben mit Alex, Manuel und der zusätzlichen Anleitung von Berufsjäger Moritz Schöchlin zwei Ansitzleitern gebaut. Dabei lag der Fokus auf der Stabilität, Sicherheit und dem Komfort für die Jäger während ihrer Ansitzzeit. Viele Hände, schnelles Ende: Wenige Stunden später war die Arbeit getan und wir versammelten uns zu einem gemeinsamen Vesper und geselligem Beisammensein.

Wir möchten uns bei Manuel, Alex und Moritz für ihre fachkundige Anleitung und Unterstützung während dieses Nachmittags bedanken. Ihre praxisorientierte Ausbildung ist von unschätzbarem Wert für die zukünftigen Jägerinnen und Jäger!