Objektive Bewertung im Revier: Neuer Lehrfilm zum strukturierten Waldbegang

Die Jägervereinigung Freiburg wirkte an einem neuen Lehrfilm mit, der ab sofort die jagdliche Ausbildung im Verein bereichert.

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Für ein fundiertes Verständnis der Wald-Wild-Beziehungen im Revier ist die objektive Beurteilung von Lebensraum und Wildbinnenstruktur unerlässlich. Um den angehenden sowie den erfahrenen Mitgliedern ein praxistaugliches Werkzeug an die Hand zu geben, hat die Jägervereinigung Freiburg e. V. im Verbund mit PEFC Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) und dem European Forest Institute an einem neuen Lehrfilm mitgewirkt. Das Video wurde von „FORST erklärt“ produziert und widmet sich dem Thema „Der strukturierte Waldbegang“.

Das gezeigte Verfahren dient dazu, den Zustand der Waldverjüngung und den Einfluss des Schalenwildes sachlich und nachvollziehbar zu erfassen. Statt auf bloßen Vermutungen basiert diese Methode auf systematischen Beobachtungen direkt auf der Fläche. Im Film wird dargelegt, wie Kernflächen ausgewählt, Verbiss- und Fegeschäden korrekt angesprochen und Weiserflächen bewertet werden. Zudem wird aufgezeigt, wie die Ergebnisse gemeinsam dokumentiert werden, um eine verlässliche Grundlage für die Abschussplanung zu schaffen.

Die Jägervereinigung Freiburg nutzt diesen Lehrfilm ab sofort als festen Bestandteil in der Jungjägerausbildung sowie für die Weiterbildung der Revierinhaber. Das gemeinsame Analysieren der gezeigten Abläufe schult den Blick für das Zusammenspiel von Waldbau und Jagd. Es fördert den sachlichen Dialog zwischen Jägerschaft und Waldbesitzenden auf Augenhöhe, um das gemeinsame Ziel klimastabiler Mischwälder bei angepassten Wildbeständen zu unterstützen.


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